Virtual Reality, in die man komplett eintauchen kann – also nicht nur als Betrachter über einen Webbrowser – war bisher ein Randspieler im B2B-Marketing.

Bis jetzt…

Virtual Reality: Das ultimative Marketingumfeld

Die Einführung der neuen Generation von Headsets haben das Potenzial den Markt grundlegend zu verändern. Sie ermöglichen die Verbreitung hochauflösender, interaktiver Marketingumgebungen, die in der Virtual Reality einfach zu verwenden sind.

Neue Technologien, neue Spielregeln

Die neusten Headsets, wie zum Beispiel die Oculus Go, die 2018 auf den Markt kam, sind Welten von älteren Modellen entfernt, bei denen der Benutzer noch ein Smartphone einlegen musste. Auch im Vergleich zu namhaften Vorgängern, die z.T. klotzig und umständlich waren, bieten neuere Modelle ein völlig anderes Erlebnis. Mit ihnen kann der Nutzer vollständig in eine virtuelle Welt eintauchen, anstatt diese nur von außen zu betrachten.

Das funktioniert meist ganz einfach über WLAN. Durch Sensoren im Headset reagieren die Inhalte direkt auf die Bewegungen des Nutzers. Dreht man sich nach rechts, erweitert sich das Sichtfeld nach rechts, und schaut man nach links, kann man sehen, was sich dort befindet – obwohl die Augen auf einen statischen Bildschirm gerichtet sind.  Verbesserte Optik und klarer Sound sorgen dann dafür, dass Nutzer sich wie in einem interaktiven 360°-Panorama-Kino fühlen können.

Dieses Nutzererlebnis bietet natürlich auch für die Marketingwelt ganz neue Möglichkeiten.

Bedeutung für die Marketingwelt

Zunächst stellt sich natürlich die Frage, ob sich diese Technologie durchsetzen wird. Nun, eigenständige VR-Headsets sind ideal für Einsteiger, anpassbar, interaktiv und bieten zudem hohen Tragekomfort. Das machte sie bei Gamern zu einem sofortigen Erfolg. Führende globale Medienproduzenten wie Disney haben bereits ansprechende Inhalte veröffentlicht und verschiedene Spieleentwickler bieten immersive Spielwelten aller Arten. Diese Investitionen lassen erahnen, dass der Markt ein großes Potential bietet, dass bei weitem noch nicht erschöpft wurde.

Marketingexperten sehen ihren Vorteil vor allem darin, dass sich ein 3D-Modell oder ein virtueller Raum leicht auf ein VR-Headset übertragen lässt. Von Produkten bis zu Messeständen, Gebäuden und Produktionshallen – alles kann fotorealistisch nachgebildet und dann mit dem Headset erkundet werden. Unternehmen haben so z.B. die Möglichkeit Produkte und Dienstleistungen weltweit auszustellen, unabhängig von Ort und Zeit. Auch Objekte, die in der Realität eher schwierig und kostspielig zu transportieren wären, können potenziellen Kunden problemlos vorgeführt werden. Der Fantasie sind (fast) keine Grenzen gesetzt. Gerade in der Marketingwelt, wo Kreativität und Individualität große Rollen spielen, kann die clevere Nutzung einer virtuellen Marketingumgebung ein großer Wettbewerbsvorteil sein.

Ein Blick in die Zukunft

Derzeit ist VR ein großartiges Instrument um Menschen anzulocken und ihnen eine neue Erfahrung zu bieten. Obwohl 82% der Deutschen etwas mit dem Begriff „Virtual Reality“ anfangen können haben nur 22% tatsächlich schon einmal eine VR-Brille genutzt (Quelle: https://de.statista.com/themen/2534/virtual-reality/). Ein virtuelles Marketingumfeld bietet also die Möglichkeit, Kunden etwas neues zu bieten.

Die Anzahl von VR-Headsets wird nach und nach zunehmen und damit wird auch das Publikum wachsen, das im Moment noch hauptsächlich aus Crossover-Anwendern, wie Gamern und Early Adoptern, besteht. Durch die Investition von großen Unternehmen und die Verbreitung von neuen Inhalten wird die Anwenderbasis aber garantiert wachsen. In Zukunft wird es also ganz alltäglich sein, ein VR-Headset beruflich oder privat zu nutzen, um auf neue Inhalte zuzugreifen.